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Der Gennaker

Der Gennaker ist das asymetrische Segel für raume Kurse. Das setzen und bergen ist einfacher als beim Spinnaker. Der optimale Trimm im Zusammenspiel mit dem Steuermann, um das Boot möglichst schnell und auf kürzestem Weg nach Lee zu fahren, ist anspruchsvoll und braucht Übung. Da ist ein Spinnaker-Boot manchmal bevorteilt, erst recht bei einem reinen Up & Down Kurs.

 

Als Gennaker bezeichnet man ein asymetrisches Segel, das an einem Gennaker-Baum gefahren wird. Ob der Baum aus dem Boot ausfahrbar ist, auf Deck liegt oder von der Bugspitze ausgeht, ist dabei egal. Der Begriff Gennaker ist zusammengesetzt aus Spinnake, dem symetrischen Segel für Vorm Wind Kurse aus leichtem Nylonstoff und Genua, der asymetrischen sehr großen Fock. Die Genua wurde tatsächlich das erste mal vor der Stadt Genua eingesetzt, daher hat sie Ihren Namen 🙂

Wenn der Gennaker ohne Gennaker Baum gefahren wird, ist das Segel meißt etwas kleiner, trotzdem aus dem leichten Nylontuch, und dann unter dem Begriff Blister zu finden. Der Einsatzbereich ist fast identisch zum Gennaker.

Immer mehr setzen sich die GEnnaker bzw. Blister zum einrollen durch. Dabei wird dieses Segel um eine Torsionsleine von oben nach unten gewickelt. So läßt sich das große bunte Segel schnell und sicher setzen und bergen und das Einrollen kann man bei kleiner Crew auch für die Halse nutzen.

Auch der Code O ist im Grunde wie ein Blister, allerdings schon für Am Wind Kurse und nicht mehr aus Nylon Tuch gebaut, sondern laminiert, um den höheren Druck im Segel bei Am wind und Halb Wind Kursen halten zu können.

Er wird ebenfalls auf einer Rolle gefahren, die in der Regel endlos ist und so schnelles und einfaches setzen und bergen ermöglicht

Der Gennaker

Hier der moderne Gennaker mit weit ausgestelltem Vorliek am Gennakerbaum angeschlagen.

 

Spinnaker

Auf beiden Booten der Spinnaker, etwas kleiner als ein Gennaker am Spibaum, der am Mast angeschlagen ist.